legendenbildung

23. Juni 2005 um 15:05 Uhr

auch wenn die red hot chili peppers live immer eine großartige band waren, so muss ich ja doch sagen, dass die letzten alben meiner meinung nach völlig überberwertet sind. mir ist das alles zu poppig, zu wenig funky geworden.

naja, jetzt stehen sie ja wieder im studio, feilen an 2 (!) neuen alben, anthony kiedis sitzt bei neon im interview und zieht so sehr vom leder, dass es kracht.

ich habe als vierjähriger begonnen, marihuana zu rauchen, und meine erste kindheitserinnerung ist, wie ich stoned auf eine ampel geklettert bin, nachdem mein vater mir haschischrauch ins gesicht gepustet hatte. es war zwar ein tolles erlebnis - aber die lungen eines vierjährigen sind ja noch im wachstum. mit elf habe ich angefangen, kokain zu spritzen und die freundinnen meines vaters zu verführen. was gewiss ein fehler war. wenn sie so früh so guten sex haben, wiederholen sich die stellungen schnell.

nun sind solche anwandlungen ja durchaus auch bei uns bekannt, etwa wenn sich die mitglieder des rödelheim hartreim projekt (r.i.p.) gerne mal so geben, als hätten sie in ihrer jugend in frankfurt sossenheim um brennende mülltonnen gestanden (für ortsunkundige: ich hab da noch keine stehen sehen - brennende mülltonnen mein ich).
aber sowas ist schon sehr originell:

immerhin hat mir mein vater stets eine banane in die drogencocktailmilch geschnitten, die er mir gab, als ich acht war - um mir das leben zu versüßen. ich habe ihn dafür geliebt.

lieber wieder singen und bessere alben machen, herr kiedis. eins würd auch reichen.

[hat jen gefunden bei: stern.de]

Ein Kommentar zu “legendenbildung”

  1. maciej

    if you see me gettin’ mighty, if you see me gettin’ high knock me down…
    äh..da war doch mal sowas herr kiedis.

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